Zur Entstehung und zum Konzept

Die Sportfreunde-Jugend blickte bereits auf eine beachtliche Zeit einer kontinuierlichen und außergewöhnlichen Jugendarbeit zurück, als das Jugendamt der Stadt Bielefeld auf den Vorstand mit dem Anliegen, der Verein solle die Trägerschaft des bisher städtischen Haus der Jugend übernehmen, zukam. Strategische Überlegungen des Jugendamtes hatten dazu geführt, die Struktur des Angebotes der offenen Jugendarbeit in Sennestadt zu verändern. Neben einer mobilen Jugendarbeit sollten zukünftig nur noch an zwei Standorten ein kontinuierliches offenes Angebot für Kinder und Jugendliche stattfinden.Das Angebot des Jugendamtes war außergewöhnlich und stellte die Verantwortlichen vor die Frage, ob sie der neuen Aufgabe, die Verantwortung für die zentrale Jugendeinrichtung in Sennestadt zu übernehmen, gewachsen war. Außerdem sollte der Jugendkotten aus der finanziellen Förderung der Personal- und Betriebskosten herausgenommen werden.

Die Verhandlungen mit der Stadt führten schließlich zu der Übernahme des ehemaligen Hauses der Jugend zum 1.8.1997. Gleichzeitig wurde eine kleine, jedoch notwendige finanzielle Grundförderung des Jugendkottens zugesichert. Diese Zusicherung, die für den Erhalt des Jugendkottens unentbehrlich war, war eine wichtige Voraussetzung, um für die Zustimmung der Vereinsgremien zu erhalten.

Nach dem Einzug des Vereins in das "neue" Haus begann die konzeptionelle Arbeit. Der Jugendausschuss, das alte Jugendkotten-Team sowie die neueingestellten Fachkräfte hatten sich vorgenommen, etwas Neues zu schaffen. Das Haus wurde Raum für Raum erschlossen und die bisherige Funktion zur Diskussion gestellt. Es wurde verändert, gestaltet und gebaut. Schließlich kam auch ein neuer Name: LUNA. Der neue Name sollte nach außen dokumentieren, dass hier nun eine neue Ära begonnen hatte.

Heute, nach drei Jahren, kann resümiert werden. Eine neues Team hat ein neues Programm entworfen. Alte Elemente wurden übernommen und neue Ideen sind eingeflossen.

  • Da gibt es nachmittags den offenen Treff für Kinder- und Teenies zwischen sieben und vierzehn Jahren mit einer Vielzahl von Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten
  • An jedem Tag wird neben dem so genannten offenen Bereich auch ein Werk- oder Bewegungsangebot gemacht, zu dem sich Kinder spontan anmelden.
  • Der Mädchentag am Montag ist ähnlich konzipiert, nur eben jungenfrei und somit völlig anders.
  • Für Kinder, die gezielt Freizeitinteressen verfolgen oder entdecken wollen, gibt es das Kursangebot, eine Mischung aus kreativen, sportlichen bis hin zu therapeutischen Angeboten.
  • In den Oster- und Herbstferien lädt das LUNA Kinder zu seinen ein- bis zweiwöchigen Spielprojekten ein: dann wird das Haus zum Piratenlager, zur Ritterburg oder...
  • Und übers Jahr gibt es auch noch das ein oder andere Fest zu feiern, einen Aktionstag auszurichten oder einen Ausflug zu machen.
  • Jugendliche ab vierzehn Jahre treffen sich im "Keller" in einem gediegenen Cafe mit diversen Spielmöglichkeiten.
  • Wer mehr (aus sich) machen möchte, findet im LUNA Räume, in denen (fast) alles möglich ist, vom Kraftraum über diverse Werkstätten bis hin zum Probenraum für Bands.
  • Für Musik und somit Jugendkultur live sorgt die Konzertreihe im LUNA.
  • Und da ist noch die junge Familie, die sich beispielsweise zum Familientag und Flohmarkt rund ums Kind im LUNA einfindet. Hier können beim Frühstück mit Livemusik in Spielecke und Kreativ-Werkstatt oder bei einer Zaubervorstellung Kinder wie Eltern ihren Interessen nachgehen und doch gemeinsame Stunden verbringen.

Auch das Kursprogramm bietet spezielle Angebote für Eltern - mal mit, mal ohne Kinder - etwa Selbstbehauptungstechniken für Mütter und Töchter, oder ein Crashkurs für Eltern in Sachen Rollerskates.
 

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