Wiedereröffnungs-Empfang PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 01. Juni 2011 um 00:00 Uhr

Jugendzentrum als Fata Morgana

piet clausenAm 29.Mai war es nach einjähriger Schließung soweit: das LUNA wurde offiziell wieder eröffnet und der Sennestädter Öffentlichkeit per Schlüsselübergabe an den Hausherrn - die Stadt Bielefeld - und vom Hausherrn an den Betreiber - die Sportfreunde Sennestadt - übergeben.

Oberbürgermeister Pit Clausen machte in seinem Grußwort deutlich, dass eine Gesellschaft ihre Wertschätzung gegen über dem Nachwuchs

nicht zuletzt dadurch zum Ausdruck bringt, in welchen Räumen sie selbigen unterbringt. Mit dem LUNA sei es nun gelungen, neben der dringenden Sanierung vieler Schulen auch eine Freizeitstätte für junge Leute general zu überholen. Die zwei Millionen Euro seien gut investiert, nämlich für die Jugend und damit in die Zukunft unserer Gesellschaft.

Frank Otterbach, Bau-Projektleiter vom städtischen Immobilien-Service-Betrieb hob die architektonischen Aspekte der LUNA-Sanierung zwischen Erhalt und Erneuerung hervor. Auch LUNA-Leiter Norbert Niermann lobte bild- und wortreich die vielen Beteiligten des Bauprojektes, das nunmehr doppelt so viel Zeit in Anspruch genommen hat, wie ursprünglich geplant. Aber das Ergebnis könne sich sehen lassen: wie eine „Fata Morgana“ im Sennestädter Zentrum.

Davon hatten sich viele Sennestädter bereits im Rahmen der Wiedereröffnungswochen mit Konzerten und Tanzveranstaltungen überzeugt.

 

taifunseltsamer gast

akrobatik

Auch zur sonntäglichen Eröffnungmatinee gab es auf der frisch geschliffenen LUNA-Bühne einige kulturelle Leckerbissen. Dario Neumann eröffnete den Reigen mit einem Song aus der Feder des "Tallest Man on Earth" und trat später mit seiner Maske als Überraschungsgast mitten im Publikum auf. Von dort tollpatschte er sich langsam auf die Bühne und brillierte in zwei weiteren Nummern seines stummen Maskentheaters als Hausmeister im Kampf mit einer Glühbirne und als Macho, der sich im vor dem Spiegel eines Kraftraums aufpumpt.

Taifun, über Jahre Stammbesucher des JugendCafés, brachte eine Hommage an Mikel Jacckson als fetzige Tanzcollage auf die Bühne. Zum Ausklang der Veranstaltung zeigten Berit Piper und Katharina Gonzka ihre atemberaubende Akrobatikperformance.

So wurde nicht zuletzt der renovierte Saal des LUNA mit seinen neuen Vorhängen und der der eigenwilligen Zickzackdecke, die nun mehr durch indirekte Belechtung besticht, mit seinen Qualitäten als Veranstaltungsraum vorgeführt.

Einen Eindruck von der Verjüngung des LUNA könnt ihr  in der Fotogalerie gewinnen.

Hier die Presseartikel im WestfalenBlatt und in der Neue Westfälische.

Hier die Rede von LUNA-Leiter Norbert Niermann zur Wiedereröffnung.