LUNA-Sanierung PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 03. Februar 2011 um 21:31 Uhr

Hier stellen wir einen Artikel der "Neue Westfälische" vom 2.2. zur LUNA-Sanierung ein. Vor lauter Begeisterung über den Fortschritt der Arbeiten kündigt die Redakteurin die Wiedereröffnung für Anfang März an. Es wird wohl eher Ende März, aber wir geben unser Bestes.

Ein Ende der (Dauer-)Baustelle

Anfang März soll das Kinder- und Jugendzentrum Luna wieder voll genutzt werden


VON SILKE KRÖGER


Sennestadt. Eigentlich sollte die Sanierung des Kinder- und Jugendzentrums Luna bereits im vergangenen Herbst abgeschlossen gewesen sein. Als nächstes Datum wurde Ende Dezember anvisiert, jetzt geht Luna-Leiter Norbert Niermann von Ende Februar aus. Anfang März wäre dann der Wiedereinzug. Sabine Doser, zuständige Luna-Planerin beim städtischen Immobilien-Servicebetrieb (ISB), bekräftigt: „Das ist im Moment realistisch.“ Spätestens im Frühjahr sollen dann auch die Restarbeiten im Außenbereich beendet sein.

Vor fast 45 Jahren wurde das damalige Haus der Jugend, das an der Frontseite an den Reichow- und an der Längsseite an den Lindemannplatz grenzt, errichtet. In den folgenden Jahrzehnten wurde im und am Gebäude immer mal wieder etwas ausgebessert oder erneuert. Anfang Mai vergangenen Jahres konnte dann dank rund 1,9 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II erstmals mit einer grundlegenden Sanierung begonnen werden. Dazu kommen 100.000 Euro für Energieeinsparungen vom ISB. „Damit kommen wir auch gut hin“, sagt Doser.


Die Komplett-Sanierung war dringend erforderlich, sie bedeutete aber auch: Die Sennestädter Kinder und Jugendlichen müssen auf ihr Domizil verzichten – und das bereits seit Monaten. Kurse, Workshops und Treffen wurden „ausgelagert“, Transporte zu anderen Veranstaltungsorten wie dem Jugendkotten der Sportfreunde Sennestadt am Huckepackweg oder Spielplätzen im Stadtbezirk mussten organisiert werden. Auch zum Auftakt des neuen Luna-„Trimesters“ 2011 mussten Norbert Niermann und sein Team Ausweichquartiere finden: So findet der neue Schlagzeugkurs jetzt noch im Jugendkotten, der Gitarrenkurs im Sennestadthaus statt. Gleichwohl sind die Renovierungsarbeiten inzwischen weit vorangeschritten. Die Dämmung unter den Decken innen ist angebracht, die abgehängten Decken wurden wieder geschlossen. Die Fliesenarbeiten sind fertig, in den Sanitärbereichen seien schon die Sanitärobjekte installiert worden, berichtet Doser. Der Tobebereich für die Kinder sei ebenfalls fertig, die Tür zum neuen hinteren Kindereingang (zum Parkplatz hin) ist eingebaut, die stählerne Brückenkonstruktion davor montiert.


Der Saalboden ist geschliffen und lackiert, „das Parkett ist wieder richtig schön“, freut sich die ISB-Fachfrau. Auch die Saalwände wurden aufgearbeitet. Die Fensterfronten – die Einfachverglasung wurde komplett ausgetauscht – und die Fassadenelemente außen sind ebenfalls alle montiert. Auf die geschlossenen Wandelemente wird noch ein Wärmeverbundsystem angebracht. Doser: „Vieles greift ineinander, vieles wird parallel gemacht.“


Weit sind die Arbeiten auch in der früheren „Milchbar“, der heutigen „Bluebar“, vorangekommen: Die Malerarbeiten sind fertig, die Heizkörper angebracht. Jetzt fehlen noch der Fußboden und Restarbeiten an der Theke. In dem über dem Rundweg um den Sennestadtteich „schwebenden“ Raum soll dann auch wieder die Pavillon-Initiative einziehen. In der angrenzenden kleinen Küche sind die Elektroinstallationen abgeschlossen, an den Wänden glänzen neue Fliesen, dort ist auch der neue Fußboden bereits verlegt. Doser: „Die Einbaumöbel fehlen noch wie überall im Haus, sie kommen ganz zum Schluss.“


Bis spätestens zum Frühjahr hofft der ISB, die Sanierung ganz abgeschlossen zu haben, einschließlich der Dachabdichtungen und der Gestaltung der Außenanlagen. Währenddessen kann das Luna aber schon wieder genutzt werden. Für die nächsten Wochen hoffen ISB und Bauarbeiter auf anhaltend gutes „Sanierungswetter“. Doser: „Drei schöne Tage reichen da leider nicht“.


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Bielefelder Tageblatt (SB), Mittwoch 02. Februar 2011