Sanierung 2010 PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 28. Februar 2010 um 17:32 Uhr

LUNA wird Baustelle

 

Das LUNA wird renoviert – und wie! Rund zwei Millionen Euro stehen aus dem Konjunkturpaket II des Bundes zur Verfügung - man könnte sagen, wir verdanken den Geldsegen der Konjunkturkrise. Kein schöner Anlass, dennoch freuen wir uns, dass nun doch ein Weg gefunden ist, den Investitionsstau von Jahrzehnten aufzuarbeiten. Mit 43 Jahren ist das Bauwerk des Sennestadt-Planers Reichow zwar immer noch ein bemerkenswerter Anblick im Stadtbild, aber unter energetischen Gesichtspunkten ohne Dach- und Wandisolierung und mit Einfachverglasung nicht mehr vertretbar. Hinzu kommt, dass nicht nur die filigranen Holzrahmen der Glasfronten zerbröseln.

 

 

Und natürlich haben Generationen von Kindern und Jugendlichen, tausende von Konzert- und PartybesucherInnen ihre Gebrauchsspuren hinterlassen. Ganz zu schweigen von so manchem Jugendstreich und rücksichtslosen Vandalismus oder gar Einbruchsversuch...

Energetische Sanierungsmaßnahmen

 

Fünf Monate steht das LUNA nun Kopf und wird  in mancher Staubwolke versinken. Ob es danach noch wieder zu erkennen ist? Wahrscheinlich schon. Denn das Geld aus dem Konjunkturpaket II gibt es wie gesagt für "energetische" Sanierungsmaßnahmen.

Das bedeutet, dass in erster Linie Wände, Decken und Fensterfronten wärmeisoliert werden und Heizungs- und Elektroanlagen auf den neusten Stand gebracht werden.

Danach wird der Betrieb des LUNA viel Energie einsparen und die Umwelt schonen. Und brandschutztechnisch wird das Gebäude auf den neusten Stand gebracht.

Es fallen aber auch ein paar räumliche Veränderungen ab, um das Haus den veränderten Nutzungsansprüchen anzupassen. Dabei soll eine bessere parallele Nutzung der verschiedenen Bereiche wie Saaltrakt - BlueBarflügel - Kinderetage und JugendCafé ermöglicht werden.

Der Kinderbereich bekommt einen eigenen Hauseingang, das Büro zieht ins jetzige Studio, das Internet-Café in den hinteren Flurabschnitt, das Foyer im Eingangsbereich wird erweitert und das Büro wird Gruppenraum.

Nach den Plänen der Architektin soll die Terrasse sogar ganz verschwinden und eine Art LUNA-Garten entstehen oder zumindest ein Innenhof.

Danach erstrahlt das LUNA in neuem Glanz.

 

Übergangsweise mobil

 

Bis es soweit ist, müssen wir den kompletten Betrieb - also alle Aktivitäten im Haus einstellen. Die Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit machen wir dann mobil, einige Kurse bringen wir im Sennestadthaus unter. Das LUNA-Büro zieht in den Jugendkotten am Huckepackweg.

Den Betrieb von Kraftraum, Beatkeller und Elektronikwerkstatt müssen wir jedoch aussetzen und können keinen Ersatz anbieten.

Ebenso können wir die Räume zwischen April und November nicht mehr für öffentliche oder private Veranstaltungen vergeben.

 

Wir hoffen, dass wir euch zum  1. November ein neues LUNA präsentieren können, an dem nicht nur die Außenhülle saniert ist, sondern auch in der Inneneinrichtung einiges erneuert und aufgefrischt ist.

Und wir hoffen auf euer Verständnis und eure Unterstützung bei der Lösung einiger logistischer Probleme, die wir auf uns zukommen sehen.